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Pierre Huyghe: Liminals

LAS Art Foundation präsentiert in der Halle am Berghain eine großformatige Installation des Künstlers Pierre Huyghe, in der er sich anhand von Quantenexperimenten mit Konzepten des Ungewissen auseinandersetzt. Die Installation umfasst Film, Sound, Vibrationen und Licht. Der Film, der vom Künstler als „moderner Mythos“ bezeichnet wird, folgt der Entstehung einer gesichtslosen, menschenähnlichen Gestalt, die verschiedene Zustände durchläuft. Laut Huyghe ist das Geschehen „außerhalb von Zeit und Raum angesiedelt, wo es keinen Anfang und kein Ende gibt, kein Innen und kein Außen, nur einen unaufhörlichen Tanz der Materie, in dem jeder Moment ein Vielleicht ist. Wir erleben die Versuche der Figur, zu existieren und sich einem einzelnen Zustand von Realität oder Bewusstsein zu entziehen. Dabei beginnen sich die Grenzen zwischen Innen- und Außenwelt sowie zwischen lebender und unbelebter Materie aufzulösen.“ Die Auftragsarbeit versetzt uns an einen Ort, an dem die Grenzen zwischen Körper, Umwelt und Bewusstsein verschwimmen. Sie verweilt in jenem Moment, bevor unsere Wahrnehmung stabil wird und verschiedene Möglichkeiten gleichzeitig bestehen. Hier erlangt etwas Form, das laut Huyghe etwas „radikal Fremdes“ für die menschliche Subjektivität ist – eine von Unbestimmtheit und Vielfachheit geprägte Quantenrealität. Da der Kunstfilm viele Vibrationen und stellenweise sehr leisen Ton enthält, kann es an einigen Passagen länger dauern, bis sich die App mit dem Filmton synchronisiert. Eine bessere Synchronisation erreicht ihr, wenn ihr euch näher an der Leinwand befindet

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